Verein der Eisenbahnfreunde und Modelleisenbahner "Friedberg Suhl" und Umgebung e.V.


Vereinsaktivitäten

-Herbstexkursion 2007-


Herbstexkursion am 15.10.2007


Auch im Herbst gingen wir wieder auf die Wanderschaft. Ziel war dieses mal das Feldbahn-Museum 500 e.V. in Nürnberg. Vom Hauptbahnhof Nürnberg ging es mit der U-Bahn U2 zur Haltestelle Röthenbach. Mit dem Bus, Linie 61 Richtung Mühldorf, ging es dann bis zur Haltestelle Koppenhoferstraße. Bis zur Drahtzieherstraße und dem Museum ist jetzt ein Fußweg von 1km notwendig.
Den Eingang zum Museumsgelände ziert eine ehemalige rumänische Waldbahnlok. Sie wurde eigentlich als Tauschobjekt beschafft, da sie zur hier vorhandenen Spurweite eigentlich nicht passt. Der Tausch kam nicht zustande, die Lok steht noch.
Hinter der Dampflok erstreckt sich die Baustelle eines neuen Lokschuppens. Er soll einige Provisorien ablösen.
Aus dem Flyer des Vereines ist zu entnehmen:

Auf unserem Gelände sehen Sie - von der kleinsten Lok mit nur 2,7 PS bis zur 65 PS starken und 14 Tonnen schweren Akkulok - die umfangreichste Feldbahnsammlung Deutschlands der seltenen Spurweite 500mm. Ziel des Museums ist die Erhaltung, Restaurierung und Wiederinbetriebnahme von Lokomotiven, Wagen, Gleismaterial, Maschinen und Geräten.

Und was der Verein schon geschafft hat....
..es kann gleich gesagt werden, das hatten wir nicht erwartet. In kleinen dezentralen Lokschuppen sauber aufgearbeitete Lokomotiven der verschiedensten Bauarten,Grubenwagen, Hunte, und wie wir bei der Führung feststellen konnten, jede mit einer eigenen Geschichte.

Wieder aus dem Flyer:

Feldbahnen waren im Zeitalter der Industrialisierung unentbehrlich und bereits im 19. Jahrhundert zur Erschließung von Bodenschätzen wichtig. Sie wurden u.a. in Steinbrüchen, in Kies-, Sand- und Erzgruben und in der Torfindustrie für Transportaufgaben eingesetzt.
Aber auch in der Forstwirtschaft (z.B. im Bayerischen Wald) und in der Landwirtschaft (u.a. in Mecklenburg) entstanden große Feldbahnnetze, allerdings in Spurweite 600mm. Diese Anlagen waren teilweise bis in die frühen siebziger Jahre in Betrieb.
Grubenbahnen erfüllen wichtige Funktionen Untertage. Es existieren auch heute noch umfangreiche Gleisnetze in Kohlen-, Erz- und Tongruben Durch die äußerst beengten Verhältnisse bedingt sind hier spezielle Fahrzeuge im Einsatz

Kaum einer von uns wird noch eine Feldbahn in Betrieb sehen. Um so wichtiger ist ein Museum, wie das Feldbahn-Museum 500 in Nürnberg. Wer noch mehr wissen möchte, kann im Internet unter www.feldbahn500.de nachschauen.

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....oberhalb des Lokschuppen-Neubaues beginnt die "Bergstrecke" der Museumsbahn. Nach dem Aufstieg entdeckten wir in der oberen Etage ein komplettes Streckennetz und noch viele Feldbahnschätze. Krönung ist hier eine Mitfahrt auf den "Aussichtswagen" hinter einer Akkulok. Besonders für unsere "Junglokführer", die unter fachkundiger Anleitung die Akkulok bedienen durften, war dieser Tag unvergesslich. Die Führungen und die Mitfahrten bietet der Verein für Gruppen und Kindergeburtstage an. Die Veranstaltung ist nur zu empfehlen. Auch wir werden sicher wieder in der Drahtzieherstraße in Nürnberg erscheinen.

Die Bilder zum Vergrößern anklicken


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Am Eingang begrüßte uns eine ehemalige rumänische Waldbahnlok

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Hier ist dazu der Führerstand... Marian liest die Bedienungsanleitung

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Ausstellungsstück

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Ausstellungsstück

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...ist sehr interessant, die Arbeit im Verein Feldbahn 500

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Gruben-E-Lok

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..mit der Waldbahnlok wurde es nichts, aber junge "Damen" fahren, geht auch ohne Bedienungsanleitung

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In dieser Einrichtung wurden Hunte auf den Kopf gestellt. Schnellste Entleerung

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Gleisbereich vor dem Lokschuppen. Das ganz linke Gleis hinter dem niedrigen Bewuchs, ist das "Streckengleis"

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Das linke Gleis führt eine Etage tiefer. Die Steigung ist so groß, daß rollendes Material mit einer Lok von oben über Stahlseil in den oberen Bereich gezogen wird. Die Rollen im Gleis dienen der "Lenkung" des Seiles

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Vorbereitung zur Rundfahrt


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Rundfahrt mit "Jung-Lokführern"

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