Würzburg – Hauptbahnhof
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Der
Würzburger Hauptbahnhof liegt im Schnittpunkt von mehreren wichtigen Schienenverkehrsachsen.
Insbesondere sind die Strecken in Nord-Süd-Richtung von Hamburg, Hannover und
Kassel nach Nürnberg, Augsburg und München sowie in West-Ost-Richtung aus den
Ballungsräumen Rhein-Ruhr und Rhein-Main nach Nürnberg, Regensburg, Passau und
Wien von Bedeutung.
Der Bahnhof
Der Bahnhof verfügt auch heute noch über
umfangreiche Gleisanlagen, da viele Güterzüge aus ganz Deutschland, oft auch private
Unternehmen, die mainfränkische Stadt passieren. Im Folgenden eine kurze
Übersicht über die vorhanden Bahnsteige:
Bahnsteig A: InterCity-Parkplatz; keine Zugbedienung
Gleise 201 und 202 (Durchgangsgleise ohne Bahnsteig
für Güterzüge)
Bahnsteig B: Gleise 2 und 3 (Nahverkehr)
Bahnsteig C: Gleise 4 und 5 (Fern- und Nahverkehr
gelegentlich auch Güterverkehr)
Bahnsteig D: Gleise 6 und 7 (Fernverkehr
gelegentlich auch Güterverkehr)
Bahnsteig E: Gleise 8 und 9 (Nahverkehr)
Bahnsteig F: Gleise 10 und 11 (Nahverkehr)
Kursbuchstrecken
KBS 351 nach Hannover (Neubaustrecke
Hannover-Würzburg)
KBS 780 nach Stuttgart (Frankenbahn)
KBS 789 nach Ulm mit der Teilstrecke KBS 788.1 nach
Bad Mergentheim
KBS 800 nach Aschaffenburg (Main-Spessart-Bahn)
KBS 805 nach Nürnberg und
KBS 810 nach Bamberg mit der Teilstrecke KBS 811
nach Rottendorf
KBS 920 nach Treuchtlingen
„“Würzburger Arcaden“
Im Jahr des 1300-jährigen Jubiläums der Stadt
Würzburg (2004) wurden Pläne bekannt auf dem ehemaligen Post-Areal westlich des
Bahnhofs ein Einkaufszentrum zu errichten. Da in Würzburg noch kein wirkliches
Einkaufszentrum existiert, war eine Verkaufsfläche von 20.000 Quadratmetern
zuzüglich 3.500 Quadratmetern für Dienstleistungen vorgesehen.
Das zweigeschossige Gebäude sollte sich vom
Post-Areal bis auf den heutigen Busbahnhof erstrecken. Dieser würde auf den
Standort des Quellenbach-Parkhauses verlegt, dessen Parkplätze wiederum auf dem
Dach der „Arcaden“ und in einer Tiefgarage neu entstanden wären.
Das Einzugsgebiet sollte von Bad Neustadt (Saale) im
Norden bis Rothenburg o. d. T. im Süden und von Wertheim im Westen bis Knetzgau
im Osten reichen, der Gesamtumsatz wurde auf 81 Millionen Euro pro Jahr geschätzt.
Das gesamte Projekt wurde jedoch im Oktober 2004 nach einem Bürgerentscheid
fallen gelassen, jedoch kam im Juli 2005 wieder Bewegung in die Pläne aus dem
Vorjahr.
Seit Dezember 2005 ist es nun amtlich: Am 14.12.2005
beschloss der Stadtrat mit 26 zu 23 Stimmen den Bau der „Würzburg Arcaden“.
Würzburg erhält dafür einen sanierten und behindertengerecht ausgebauten
Bahnhof samt neugestaltetem Vorplatz.
Der Würzburg anlaufende Lokpark – und Triebwagenpark
besteht aus fast allen was die DB zu bieten hat.
Im Fernverkehr wäre die Baureihen 101, 120 sowie die
ICE`s der 1. ( 401 ), der 2. ( 402 ) und der 3. ( 403 ) Serie
zu nennen.
Erst seit kurzem wird Würzburg von den hoch modernen
Loks der Baureihe 146 angefahren. Sie kommen planmäßig mit dem Regional Express
aus Stuttgart. Aber auch die Lokomotiven der Baureihen 111, 112 und 143, sowie
die Triebwagen der Baureihen 612 und 628 können im Würzburger Nahverkehr
gesehen werden.
Die meiste Vielfalt bietet jedoch der Güterverkehr.
Neben den DB Lokomotiven der Baurehen 140, 151, 152, 155, 182, 185, 189, 225,
290, durchqueren viele Privatbahnmaschinen die fränkische Weinmetropole.
Als Lokomotivbeispiele wären die ES vom Siemens Dispolok zunennen. Natürlich fahren auch andere Maschinen wie die 185 ( Rail 4 Chem ) durch Würzburg.